22.09.2006
3. Singwochenende Berg im Drautal
Zum Lobe der Musik fuhren wir am Freitag dem 22. September
Weit weit weg nach Berg im Drautal. Um 20.00 Uhr begann
Von dir und von mir der Festgesang im Seminarraum des Hotels
Waldhof, bis um 22.00 Uhr Die Köchin zu einem kalten Buffet rief.
Weil unsere Kuchenbäckerinnen so fleißig waren, konnten wir zu
Dessert Das Naschen nicht lassen, denn auch Frauen suchen stets
zu naschen, lässt man sie allein. Jetzt is da Tog schon kürzer word`n
und trotzdem waren wir alle so Alive, dass an Schlaf nicht zu denken war.
Für manche war Un poquito cantas noch zu wenig, sie konnten einfach
nicht aufhören zu singen. Am nächsten Morgen galt die Feststellung
Bist wia dii Sunn gor nicht für alle Sängerinnen, einige dürften in der
Nacht vom Junischnee überrascht worden sein, so müde und blass sahen
sie aus. Doch dank Julias schwungvollem Einsingen, zu dem sich
auch Publikum gesellte, füllten wir mit Schalle jubelnd die Halle.
Nach der Vormittagspause hieß es Follow me zur Einzelstimmprobe.
Wir arbeiteten sehr intensiv und freuten uns alle schon auf die Mittagspause
in der einige vom Grüne du junges Gras am Walde zu einem Spaziergang
inspiriert wurden. Wenn die Sense scharf geschliffen wäre hätten wir
nicht die Möglichkeit gehabt, den weichen Boden unter unseren Füßen zu spüren.
Nach weiteren Gesangseinheiten erschienen gegen 17.00 Uhr mit Pauken
und Glory Halleluja unsere Musiker Thomas und Daniel, etwas später gesellte
sich PianistOper ator Dr. Alexander dazu Flötistin Julia reiste nach dem
Abendessen an.Die gemeinsame, sehr anregende Probe endete gegen 22.00 Uhr,
so dass wir bis zur vorgeschriebenen, planmäßigen Bettruhe um 24.00 Uhr noch
ausreichend Zeit zum Entspannen hatten. Einige wenige von uns dachten sich
nur mehr: "Julia, Dona nobis pacem!" und zogen es vor, gleich schlafen
zu gehen. Die anderen hatten - man staune - noch immer nicht genug und
setzen die Probe an der Theke fort. Gesangseinlagen und manchmal nicht
ganz stubenreine Witze wechselten einander ab, und Julia entpuppte
sich auch als exzellente Alleinunterhalterin. Die letzten, schon etwas heiseren
Töne verklangen gegen vier Uhr morgens und viele von uns
get knocked down, but we get up again am nächsten Morgen.
Auf Grund eines menschlich/technischen Problems - vielleicht ging der Wecker
nicht ab - verschob die Chorleiterin zu unserem Wohlgefallen die erste Einheit
um eine halbe Stunde. Obwohl die Musiker erst um 10.00 Uhr erscheinen
mussten, brauchte Oh Danyboy ein Kopfwehpulverl!? Bei der gemeinsamen
Probe war unser aller Motto: I`ve got joy like a fountain.
Nach dem Mittagessen und einer kurzen Mittagspause probierten wir einen
Durchlauf unseres bevorstehenden Konzertes und merkten, dass wir von
diesem Wochenende vielprofitiert haben. Gleichzeitig wurde uns aber auch
bewusst, welche Menge Arbeit noch vor uns liegt.
Danken möchten wir Julia, die uns mit ihrer scheinbar unerschöpflichen Kraft
und Motivation das Gefühl gibt, dass jeden Tag erneut The New Millennium
anbricht. Das Singwochenende war ein solcher Erfolg, dass alle Sängerinen
wie Blumen aufblühtenund unser Frauenchor durchaus die Bezeichnung
Rosenchor verdient hätte.
Text: Gabi Guggenberger
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